Erzbischof Anno II. von Köln (1056 - 1075)

Erzbischof Anno, entstammte ursprünglich einer schwäbischen Ritterfamilie. Seine Berufung nach Köln verdankte er dem Salierkaiser Heinrich III. Das war eine ungewöhnliche Entscheidung, da bis zu diesem Zeitpunkt in Köln nur Angehörige des hohen Adels zu Kirchenfürsten ernannt worden waren. Daher sahen die Kölner zunächst eher geringschätzig auf den Sohn eines kleinen Freiherrn herab.

Erzbischof mit politischen Ambitionen
Doch Erzbischof Anno nutzte seine neue Position und baute seine Macht aus. Nur wenige Kölner Erzbischöfe haben es zu einer solch einflussreichen Stellung in Deutschland gebracht wie Anno in den fast 20 Jahren seiner Amtszeit. Anno wurde der Erwartung, nicht mit dem rheinischen Adel gemeinsame Sache zum Schaden der Königsgewalt zu machen, gerecht. Dazu scheute er auch vor Intrigen nicht zurück. Nach dem frühen Tod seines Gönners, Heinrich III., verschaffte er sich durch die Entführung des unmündigen Heinrich IV. die eigentliche Herrschaft im Reich. Bereits vor diesem Staatsstreich hatte Anno sich am Königshof beachtliches Ansehen verschafft aber die große Bühne der Reichspolitik betrat er eigentlich erst im Jahr 1062. Schon vorher hatten die Pfalzgrafen Annos Machtwillen zu spüren bekommen. Er vertrieb sie von ihren Festungen Tomburg und Siegburg.

Annos geistliches Vermächtnis
Neben seinem politischen Wirken verfolgte Anno aber auch wichtige geistliche Projekte. Auf dem Siegberg, wo die Burg der Pfalzgrafen gestanden hatte, gründete er die Benediktinerabtei Siegburg, in der er seine letzte Ruhestätte fand. In Köln verdanken ihm die Stiftskirchen St. Georg und St. Mariae ad gradus (zu den Stufen Mariens – 1817 abgerissen) ihre Entstehung.

Als Heinrich IV. 1065 volljährig geworden war, endete Annos dominierende Stellung am Hof. Er starb am 4. Dezember 1075. 1183 wurde er von Papst Lucius III. heiliggesprochen.

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